Frau reinigt die Pfote eines Golden Retrievers mit einem Tuch nach dem Spaziergang

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Pfotenpflege

Pfotenpflege beim Hund: Wie du Hundepfoten nach dem Spaziergang richtig reinigst

Eine einfache Routine, damit die Außenwelt draußen bleibt — und dein Hund sich rundum wohlfühlt.

Jeder Spaziergang bringt mehr mit nach Hause als nur schöne Eindrücke. Auf den Pfoten deines Hundes sammeln sich Schmutz, Pollen, Bakterien und unsichtbare Rückstände aus der Umwelt.

Was harmlos wirkt, kann für deinen Hund unangenehm sein — und ist oft der Grund dafür, dass Hunde nach dem Spaziergang ihre Pfoten lecken oder empfindlich reagieren.

Eine einfache, regelmäßige Pfotenpflege hilft dabei, genau das zu vermeiden.

Warum ist das Reinigen von Hundepfoten so wichtig?

Hundepfoten sind täglich verschiedenen Belastungen ausgesetzt. Anders als unsere Schuhe sind sie ungeschützt und stehen in direktem Kontakt mit dem Boden.

Typische Rückstände nach dem Spaziergang:

  • Schmutz und Staub von Gehwegen
  • Pollen und Allergene aus Gras und Pflanzen
  • Bakterien und Keime
  • Schlamm und Feuchtigkeit
  • Streusalz im Winter
  • Chemische Rückstände (z. B. Düngemittel)

Viele Hunde lecken ihre Pfoten danach sauber — und nehmen dabei genau diese Stoffe auf.

Regelmäßiges Reinigen kann helfen, Hautreizungen zu reduzieren und das Risiko von Entzündungen zu verringern.

Wann solltest du die Pfoten deines Hundes reinigen?

Nicht jeder Spaziergang erfordert den gleichen Aufwand, aber in diesen Situationen ist Pfotenpflege besonders wichtig:

  • Nach Spaziergängen im Regen oder bei Matsch
  • Nach Ausflügen in Wald, Wiesen oder Felder
  • Während der Pollensaison (wichtig bei Allergien)
  • Im Winter bei Streusalz und Schnee
  • Nach dem Hundepark oder stark frequentierten Wegen
  • In der Stadt mit viel Verkehr und Rückständen

Hunde mit empfindlicher Haut oder Allergien profitieren besonders von einer täglichen Routine.

Hundepfoten reinigen nach dem Spaziergang – Schritt für Schritt

Die Pfotenpflege muss nicht kompliziert sein. Schon wenige Minuten reichen aus.

1. Pfoten kontrollieren

Überprüfe kurz jede Pfote:

  • Steinchen oder Fremdkörper zwischen den Zehen
  • Rötungen oder Schwellungen
  • Kleine Schnitte oder Risse
  • Verfilzungen im Fell

2. Schmutz entfernen

Je nach Verschmutzung:

  • Leichter Schmutz: mit einem feuchten Tuch abwischen
  • Stärkerer Schmutz: mit lauwarmem Wasser abspülen
  • Zwischen den Zehen besonders gründlich reinigen

3. Sanfte Reinigung für unterwegs oder zu Hause

Praktisch sind spezielle Hundetücher (Dog Wipes), da sie:

  • sofort einsatzbereit sind
  • auch zwischen den Zehen reinigen
  • weniger Stress für den Hund bedeuten
  • sich gut für unterwegs eignen

Achte auf:

  • alkoholfreie Formulierung
  • keine künstlichen Duftstoffe
  • hautfreundliche Inhaltsstoffe
Aus der kofes. Kollektion

Die kofes. Pet Glove Wipes sind im extra großen Handschuhformat (26 × 23,5 cm) gemacht — groß genug, um eine ganze Pfote mit einem einzigen Tuch zu umschließen. Pflanzliche Fasern, alkoholfrei, ohne Duftstoffe.

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4. Pfoten trocknen

Feuchtigkeit kann Hautprobleme begünstigen. Deshalb: Pfoten immer gut abtrocknen — auch zwischen den Zehen.

Warum lecken Hunde ihre Pfoten nach dem Spaziergang?

Pfotenlecken ist oft ein Zeichen dafür, dass etwas stört.

Häufige Ursachen:

  • Pollen oder Allergene
  • Schmutz und Rückstände
  • trockene oder gereizte Haut
  • Streusalz im Winter
  • kleine Reizungen zwischen den Zehen

Eine regelmäßige Reinigung kann helfen, diese Auslöser zu reduzieren. Wenn das Lecken dauerhaft oder sehr intensiv ist, sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Pfotenpflege im Winter und Sommer

Winter: Streusalz und Kälte

  • Salz trocknet die Haut aus und kann brennen
  • Nach jedem Spaziergang reinigen ist besonders wichtig
  • Optional: Pfotenbalsam als Schutz

Sommer: heißer Asphalt

  • Asphalt kann sehr heiß werden und die Ballen schädigen
  • Spaziergänge besser morgens oder abends
  • Pfoten regelmäßig auf Risse prüfen

Wie oft sollte man Hundepfoten reinigen?

Für die meisten Hunde gilt:

  • Kurze Reinigung nach jedem Spaziergang
  • Gründlichere Reinigung bei starker Verschmutzung

Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, Rückstände zu entfernen, bevor sie Probleme verursachen.

Häufige Fragen zur Pfotenpflege

Muss ich Hundepfoten wirklich jeden Tag reinigen?

Ein kurzes Abwischen nach jedem Spaziergang ist empfehlenswert, besonders in der Stadt oder bei schlechtem Wetter.

Was ist besser: Wasser oder Hundetücher?

Beides hat seine Vorteile. Wasser ist gründlich, Hundetücher sind praktischer im Alltag und unterwegs.

Sind normale Feuchttücher geeignet?

Nein. Sie können Alkohol oder Duftstoffe enthalten, die die Haut reizen. Verwende spezielle Dog Wipes.

Was tun bei rissigen Pfoten?

Pfotenbalsam kann helfen. Bei starken Rissen oder Entzündungen sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

Kleine Routine, großer Unterschied

Pfotenpflege ist eine einfache Gewohnheit mit großer Wirkung. Sie schützt die Gesundheit deines Hundes, reduziert Pfotenlecken und sorgt gleichzeitig für ein saubereres Zuhause.

Mit der richtigen Routine — und den passenden Hilfsmitteln — wird sie zu einem schnellen, stressfreien Teil eures Alltags.

Weiterlesen: Worauf du bei sanften Pflegetüchern achten solltest →
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